Anthroposophische Medizin bei Morbus Bechterew

Veröffentlicht Morbus-Bechterew-Journal Nr. 138 (September 2014) »

 

Anthroposophische Langzeit-Therapie heilte „Bechterew“

Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Naturarzt“ »

Zuerst fühlte die 18-jährige Brigitte Jauch leichte Hüftschmerzen und eine Steifigkeit. Es folgten zehn Jahre mit schlaflosen Nächten und drei starken Schmerzschüben bis zur Diagnose „Morbus Bechterew“. Diese entzündliche Rheumaerkrankung der Wirbelsäule gilt als unheilbar. Doch anthroposophische Medizin konnte helfen.

Erstmals im Alter von 18 Jahren bemerkte ich im Liegen Schmerzen in der Hüfte. Nach dem Aufstehen fühlten sich die ersten Schritte steif an. Das war 1983. Sonst war ich sportlich, rank und schlank. Im Laufe der Zeit steigerten sich die Beschwerden. Nachts konnte ich nicht mehr durchschlafen. Schließlich lebte ich mit einem Dauerschmerz, auch tagsüber. Schmerzmedikamente lehnte ich ab, da mir die Ärzte nicht sagen konnten, an welcher Krankheit ich litt. Mit 22 Jahren erlebte ich einen starken Schmerzschub, zwei Jahre später folgte der nächste noch stärkere. Ich war bewegungsunfähig und wochenlang krankgeschrieben. Die Röntgenaufnahmen zeigten angegriffene Hüftgelenke. Im Alter von 25 Jahren rieten mir Klinik-Ärzte zu einem künstlichen Hüftgelenk. Ich lehnte ab.

Diagnosestellung erst nach elf Jahren.

Inzwischen konnte ich nur noch Gesundheitsschuhe tragen – auch wenn dies im Service der gehobenen Gastronomie nicht gern gesehen ist! Doch Pumps verursachten prompt starke Hüft- und Rückenschmerzen. Wenn ich mal schräg auftrat, strahlten sie bis in den Kopf hoch. Es folgte 1994 ein extrem schmerzhafter Schub. Diesmal war die Wirbelsäule mitbeteiligt, weshalb sie erstmals auch geröntgt wurde. Dies führte zur Diagnose Morbus Bechterew, einer entzündlichen, rheumatischen Erkrankung, die bevorzugt die Wirbelsäule befällt und als unheilbar gilt. Ein Bluttest bestätigte, dass ich HLA-B27-Trägerin (HLA = Human Leukozyten Antigene) bin. Diese Eiweißstrukturen auf den Zellen signalisieren eine erhöhte Bereitschaft für die Krankheit.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe 10/2015